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Coaching Me-Time

Mit Resilienz erfolgreich Krisen meistern

Resilienz im Kontext von Me-Time

Resilienz ist ein Begriff, mit dem wir immer häufiger konfrontiert werden. Verwunderlich? Nein. Ob es nun die nicht enden wollende C*****krise ist, berufliche Überlastung, kriselnde Partnerschaft oder das ewige Jonglieren von tausend To-dos als Mama – all das sind ernst zu nehmende Situationen, in denen Frau an ihre Grenzen stoßen kann.

Wir leben in einer Welt, in der die einzige Konstante der Wandel ist. Wer sich nicht anpassen kann, hat gefühlt verloren. Das mag jetzt vielleicht erstmal so klingen, als ob Veränderungen automatisch auf etwas Negatives abzielen. Dem ist selbstverständlich nicht so. Nichtsdestotrotz gilt, dass Veränderungen zunächst Unsicherheiten mit sich bringen.

Was hat das ganze nun mit Me-Time zu tun? Resilienz ist eine Kompetenz, die schon jetzt in dir steckt. Vielleicht ist sie bereits deutlich ausgeprägt, vielleicht schlummert sie nur ganz sachte in dir. In jedem Falle bedarf es Training, um sich dieser Kompetenz bedienen zu können. Und was brauchst du dafür?! Richtig, Zeit für dich, auf neudeutsch „Me-Time“.

In den folgenden Abschnitten werde ich dir en detail verraten, was es mit Resilienz ganz konkret auf sich hat. 

Es mag so offensichtlich klingen, allerdings fällt mir immer wieder auf, dass es vielen Menschen leichter fällt, einem Sport- oder Ernährungsplan zu folgen, als die innere Haltung zu trainieren. Irgendwo macht es auch Sinn, letzteres ist einfach nicht so…greifbar.

„Resilienz“ – was heißt das eigentlich?

Nehmen wir den Begriff als solchen mal näher unterLupe. Resilienz leitet sich von dem lateinischen Wort “resiliere” ab und bedeutet so viel wie: “abprallen”, “zurückspringen”.  Kurzer Physik-Exkurs: Resilienz ist die Eigenschaft eines Körpers, nach einer Verformung wieder in seinen Ursprungszustand zurückzukehren. Und was heißt das nun für dich als Mensch? Resilienz beschreibt die psychische Widerstandsfähigkeit, Krisen ohne nachhaltige Folgen zu überwinden. Bestenfalls gehen wir aus ihr sogar gestärkt hervor. Es dreht sich also alles um die Frage, wie die psychische Gesundheit gestärkt und erhalten wird und eben nicht darum, was krank macht. Dieser Blickwinkel entspringt übrigens der positiven Psychologie.

Brechen wir das Ganze runter aufs Essenzielle, bleiben zwei zentrale Eckpfeiler übrig: 

  1. Ich verfüge über und habe Zugriff auf meine persönlichen Ressourcen wie Motivation, Hoffnung und Optimismus.
  2. Ich verfüge über soziale Ressourcen wie starke Familienbande, gute Freunde oder vertraute Arbeitskollegen. Ich nutze dieses Netzwerk aktiv, indem ich, je nach Situation, anderen Unterstützung biete oder selbst um Unterstützung bitte.

“Was mich nicht umbringt macht mich stärker”

Dieser Aphorismus bringt es eigentlich schon auf den Punkt. Resilienz ist die Kunst, Krisen nicht aus dem Blickwinkel der Defizitorientierung zu betrachten. Stattdessen wissen wir, aus unser vermeintlichen Misere Chancen herauszufiltern. Leider leben wir immer noch in einer Gesellschaft, die Fehler vornehmlich mit Attributen wie Niederlage, Scham oder ähnlichem gleichsetzt. Das macht es besonders herausfordernd, einen Perspektivwechsel vorzunehmen. Good to know: Es braucht nicht zwangsläufig einen Rückschlag, um Resilienzvermögen zu trainieren. Herausfordernde positive Erlebnisse, wie z.B. das Erreichen von persönlichen oder beruflichen ambitionierten Zielen oder die Geburt deines Kindes dienen gleichermaßen als Resilienztraining. 

Die 7 Säulen der Resilienz

Kommen wir nun zu den 7 Säulen der Resilienz, die alle Facetten einer resilienten Persönlichkeit en Detail beschreiben. 

AKZEPTANZ. Akzeptieren bedeutet nicht automatisch, dass du mit etwas einverstanden sind. Ohne eine (neue) Situation anzunehmen, können wir aber nicht loslassen. Es ist der erste wichtige Schritt. Vielleicht kennst du passend dazu auch folgenden Spruch? Er hing in meiner alten Wohnung lange am Badezimmerspiegel:

“[Gott/Universum/Leben/Buddha/wasimmerduhiereinfügenmöchtest] gebe mir die Gelassenheit, Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann, 
Den Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
Und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.”

SELBSTWIRKSAMKEIT. Es ist wichtig, die Verantwortung für unser eigenes Verhalten zu übernehmen. Somit stärkst du das Gefühl, Schöpferin und nicht Opfer deines eigenen Lebens zu sein. Aus dieser Haltung leitet sich das Konzept der Selbstwirksamkeit ab. Kurz und knackig zusammengefasst steht sie für die Überzeugung, Herausforderungen mit Hilfe deiner eigenen Kompetenzen bewältigen zu können. Manche Menschen haben jedoch tief verwurzelte Glaubenssätze in ihrem System verankert, die ihnen genau das Gegenteil erzählen wollen.  Kennst du das Bild von der Autobahn und dem Trampelpfad? Tiefliegende Verschaltungen in deinem Gehirn können sinnbildlich mit einer Autobahn verglichen werden. Die fährst du morgens und abends auf dem Weg zur Arbeit/nach hause entlang. Du fährst diese Strecke schon so lange, dass du sie wahrscheinlich auch im Schlaf fahren könntest. Die Herausforderung ist es nun, eine neue Route zu finden. Zu Beginn ist das ein Trampelpfad den man kaum als Weg identifizieren kann. Jedes Mal jedoch, wenn du dich für den Trampelpfad und nicht die Autobahn entscheidest, wird der Pfad immer breiter, bis er irgendwann zu einer neuen Autobahn geworden ist. Die alte Autobahn ist stattdessen zu einem mickrigen Trampelpfad verkümmert. 

OPTIMISMUS. Denkst du optimistisch, dann sind in deiner Welt Krisen nur von begrenzter Dauer. Du bist in der Lage, die Herausforderung in einer Situation zu sehen. Dadurch wird übrigens das Belohnungssystem in deinem Gehirn aktiviert. Ganz im Gegensatz dazu, wenn du dich überfordert fühlst. Dann leuchtet das Schmerzzentrum in deinem Gehirn rot auf. Und das willst du sicherlich nicht, oder? Hinweis: Wie jede Eigenschaft hat auch Optimismus einen blinden Fleck, der da lautet: Blauäugigkeit. Optimismus ist wichtig, jedoch gilt es dabei stets realistisch zu bleiben.

LÖSUNGSORIENTIERUNG. Löse im ersten Schritt nicht das Problem, sondern löse dich vom Problem. Soll heißen: Schaffe eine Distanz zu der Situation, mit der du unglücklich bist. Du magst vielleicht ein Problem, haben, aber du bist nicht das Problem. Hast du dies verinnerlicht, ist es viel einfacher, mit einem klaren Kopf Lösungsansätze zu entwickeln. Wusstest du, dass nicht nur dein Gehirn, sondern dein ganzer Körper am Lösungsprozess beteiligt ist? Es lohnt sich also, achtsam nach deinen Körpersignalen zu lauschen. Sie weisen dir den Weg.

SELBSTREGULATION. Klingt etwas abstrakt, besagt jedoch einfach: die Fähigkeit, sich sowohl mental als auch emotional und körperlich ins Gleichgewicht bringen können. Der Trick liegt darin, dass du deine Gedanken von deinen Emotionen separierst, um somit eine Selbst- Identifikation mit negativen Gefühlen wie z.B. Angst zu vermeiden. In diesem Sinne mein Friendly Reminder an dich:

“Achte auf deine Worte, denn sie werden zu Taten. 
Achte auf deine Taten, denn sie werden zu Gewohnheiten. 
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. 
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.”

BEZIEHUNGSNETZWERK. Vergiss deine Insta-Community oder deine 500 Facebook-Freunde. Hier geht es um echte, authentische und tiefe Verbindungen mit anderen Menschen. Die sind so heilsam und einfach Gold wert. Ziemlich selbsterklärend, oder?

Last but not least – ZUKUNFTSORIENTIERUNG. Wo hängt der Nordstern an deinem Himmel, der dich durchs Leben navigiert? Unabhängig vom Status quo, sollten wir immer in der Lage sein, an unseren Zielen festzuhalten. Das kreiert Motivation, bündelt Energie und macht es dir überhaupt erst möglich, tatsächliche Erfolgserlebnisse zu haben.

Frag dich doch mal Folgendes: wie ist es um deine Resilienz gestellt? Nimm dir ein Blatt Papier und schreibe alle Säulen untereinander auf. Nun bewerte, INTUITIV, deine Skills auf einer Skala von 0-100%. Bist du zufrieden mit deiner Resilienz-Bilanz? Gibt es Bereiche, in denen du gerne wachsen würdest?

Wusstest du schon, dass ich am 05.09. meinen nächsten Resilienz-Workshop gebe? Zur Anmeldung musst du mir einfach nur fix eine Mail schreiben.

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Coaching Me-Time

Innere Blockaden lösen & leichter Entscheidungen treffen mit dem inneren Team

Disclaimer:

„Die im folgenden Artikel gewählte weibliche Form bezieht sich immer zugleich auch auf männliche trans*-, Inter- und Nicht-binäre-Personen.

Was das Coaching mit dem “inneren Team” so besonders macht

Eines meiner favorisierten Tools im Coaching ist die Anteilsarbeit, auch die Arbeit mit dem „inneren Team” genannt. 

Dieses Tool basiert auf dem Persönlichkeitsmodell des Hamburger Psychologen Friedemann Schulz von Thun und kann hervorragend in Situationen der inneren Zerrissenheit und ambi- bzw. multivalenten Gefühlen helfen. Auch Handlungsmuster, die von uns selbst negativ bewertet werden, können mit Hilfe dieses Tools näher unter die Coachinglupe genommen werden. Bei der Anteilsarbeit wird der rationale Verstand in den Urlaub geschickt, sodass Raum entsteht für das intuitive Erleben und die Verbindung zum Selbst. Dieser Aspekt macht das Tool für mich als Coach so spannend und wertvoll.

Wie läuft eine Coaching Session mit dem “inneren Team” ab?

Der Sinn der Anteilsarbeit steckt also darin, dass die Coachee neue Einsichten gewinnen kann, die sie zur Umsetzung ihres Coaching-Ziels befähigen. Dabei werden mit Hilfe des inneren Teams Entscheidungs- und Handlungsblockaden gelöst.

Häufig betritt die Coachee in einem aufgewühlten und ratlosen Zustand das Coaching:

Die (zu diesem Zeitpunkt als möglich wahrgenommenen) Entscheidungs- bzw. Handlungsoptionen sind bereits so oft durchdacht worden, dass die Coachee weder einen Schritt vor noch zurück weiß. Unterschiedliche Gefühle, Bedürfnisse und vermeintliche Verpflichtungen haben sich zu einem undefinierbaren Brei vermischt. Unterschiedliche Stimmen in uns werden laut. Die Antwort auf die Frage “Was möchte ICH?” ist schier unmöglich. Innere Konflikte dieser Art können sehr belastend sein. Wir nehmen innere Zerrissenheit als etwas negatives wahr und verurteilen uns häufig sogar zusätzlich dafür. Das macht die Situation noch schwieriger.

Dass wir unterschiedliche Stimmen in uns tragen, deren Geltungsbedürfnis situationsbedingt stärker oder schwächer wird, ist völlig normal. Problematisch wird es nur, wenn wir uns zu stark mit einer Stimme und deren Erleben identifizieren. Dann vernebelt sich unsere Sicht für alternative Möglichkeiten und Handlungsoptionen. Wir stecken sozusagen in der Haut eines unserer inneren Teammitglieder fest. Dahingegen können sich in einem gesunden Team innere Synergieeffekte entfalten. Gute Teamarbeit bedeutet, dass Sie als das übergeordnete Ich, auch “Teamleiterin” genannt, agieren können. Sie weiß, unter welchem Umständen wir in einem positiven Ich-Zustand sind, wann wir uns selbstbewusst, kompetent und zuversichtlich gefühlt haben. Das gesamte innere Team ist in Balance, da unser übergeordnetes Ich in der Lage ist unsere verschiedenen Persönlichkeitsanteile zu steuern.

So lernt man das “innere Team” kennen

Die große Frage, die Ihnen nun unter den Nägeln brennt, lautet wohl: Wie komme ich mit den einzelnen Teammitgliedern in Kontakt?

Wie in jeder systemischen Coachingsitzung steht auch bei der Anteilsarbeit im Fokus, dass die Coachee dabei unterstützt wird, sich von der Identifikation mit ihrem Problem zu lösen und stattdessen den Blick zielgerichtet auf ihre Ressourcen zu wenden.

Zunächst werden gemeinsam mit der Coachee die einzelnen Stimmen im Hinblick auf ihr Coachingziel herausgearbeitet, indem die unterschiedlichen und teils widersprüchlichen Emotionen und Gedanken, die hinsichtlich des Anliegens im Coachee aktiv sind, erkannt werden. Die Coachee entscheidet anschließend, in welcher Reihenfolge sie die einzelnen Teammitglieder näher beschreiben möchte. Sehr intuitiv beschreibt die Coachee  u.a. Größe, Alter, äußeres Erscheinungsbild und Leitsatz ihrer inneren Teammitglieder. Jeder Anteil bekommt einen Namen.  Sei es im klassischen Sinne ein Personenname, eine Phantasiebezeichnung, sich selbst… . Hier gibt es keine Regeln, kein richtig oder falsch. Ich finde es äußerst spannend zu beobachten, wie hier der Coachee die eigene Überraschung vom Gesicht abzulesen ist, welche Bilder ihr plötzlich in den Sinn kommen. Die Coachee ist dazu eingeladen, die inneren Bilder eigenhändig zu visualisieren. In manchen Fällen kann dies jedoch den Gedankenprozess stören, sodass ich manchmal selbst diese Aufgabe übernehme. Schließlich ergibt sich daraus ein visuell dargestellter IST-Zustand, bestehend aus dem Ich (Teamführungsrolle) in Beziehung zu den Teammitgliedern. Relevant hierbei sind die räumliche Ordnung (Abstände zueinander) und Blickrichtungen.

Danach wird es nochmal spannender: Ich spreche die einzelnen Teammitglieder direkt an. Das klingt ungefähr so:

“Hör mal, [Name Teammitglied] in [Name der Coachee], bist du damit einverstanden, wo du gerade stehst?” Den Anteilen der Coachee werden nun Fragen zu ihren Gedanken und ihrer Aufgabe im inneren Team der Coachee gestellt.

Diese Übung kann für einige Menschen erstmal ungewohnt sein, meiner Erfahrung nach funktioniert sie jedoch auch bei eher rational verankerten Personen sehr gut. Dafür ist es wichtig, die Coachee in ihrem Wesen anzuerkennen. Nacheinander spreche ich mit allen Anteilen. Am Ende folgt eine Erkenntnissammlung. Ich frage die Coachee, was die Gespräche mit den einzelnen Anteilen in ihr ausgelöst haben. Dabei kommen regelmäßig Überraschungen zu Tage. Emotionen, die lange missachtet wurden, finden nun wieder Gehör und liefern entscheidende Hinweise für die Lösung des Ziels.

Zum Ende wird die Coachee dazu eingeladen, sich Richtung SOLL- bzw. Zielzustand zu bewegen. Was hat sich im Vergleich zum anfänglich visualisierten IST-Zustand verändert? Wie sieht das Bild jetzt aus?

Oftmals sind hieran auch Körperempfindungen verknüpft. Das SOLL-Bild dient der Coachee als hilfreiche Brücke in den Alltag, und erinnert sie daran, das Ziel tatsächlich umzusetzen.

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Me-Time

Wie du erfolgreicher Entscheidungen in deinem Leben triffst

Erstmal vorab: keine Person gleicht der anderen und somit bist du absolut einzigartig. Der Weg, der für deine beste Freundin richtig ist, wäre für dich vielleicht die absolute Lebenskatastrophe. Es bringt also nichts, sich von Menschen um dich herum beeinflussen zu lassen hinsichtlich Entscheidungen, die dein eigenes Leben betreffen. Es kann manchmal sogar kontraproduktiv sein, ein Thema, das dich bewegt, mit zig Freundinnen durchzukauen, denn glaub mir – JEDE wird dir etwas anderes raten. Und warum? Weil jede von ihnen durch ihre zwangsläufig subjektive Brille auf deine Situation blicken wird. Anders ist es gar nicht möglich. Selbst gut gemeinte Ratschläge können manchmal einfach noch mehr Verwirrung stiften als ohnehin schon in deinem Kopf vorhanden ist. Damit möchte ich nicht sagen, dass du dir selbst verbieten sollst, mit deinen engsten Freundinnen über Probleme etc. zu sprechen. Ich bin selbst eine Person, die ein super hohes Mitteilungsbedürfnis ihren Freundinnen gegenüber hat. Über Themen zu sprechen, die dich bewegen, tut auch unfassbar der Seele gut. Okay, und was heißt das denn jetzt für mich? Soll ich nun über meine Probleme reden oder lieber doch nicht?!, denkst du dir jetzt vielleicht. Hier kommt die Antwort.

“In 6 Schritten zu deiner Entscheidungen finden, die du garantiert nicht bereuen wirst”

Me-time Schritt 1: Finde in deinen Körper

Du kannst keine guten Entscheidungen treffen, wenn du nicht mit dir selbst verbunden bist. Achte also darauf, dass du in deinem Alltag genügend Zeit mit dir selbst verbringst. Mache einen schönen Herbstspaziergang, geh eine Runde joggen, schreibe Tagebuch, meditiere…egal was es ist, gib deinem Geist eine Chance, zur Ruhe zu kommen, sodass du dich wieder selbst spüren kannst. Das ist quasi die Grundvoraussetzung für alle weiteren Schritte.

Me-time Schritt 2: Schreibe dir deine Sorgen von der Seele

Vor einer wichtigen Entscheidung zu stehen bringt in der Regel Gedankenwirrwarr mit sich. Den willst du erstmal sortieren. Einfach und äußerst effektiv ist es, deine Gedanken einfach mal runterzuschreiben. Suche dir dafür einen ruhigen Ort, an dem du ungestört bist, und leg am besten dein Handy zur Seite. Meine Devise hierbei ist: analog vor digital. Also, schnapp dir Stift und Papier 🙂 

Me-time Schritt 3: Definiere dein Problem

Nachdem du deinen Kopf erstmal erleichtert hast, geht es ans Strukturieren deiner Gedanken. Manchmal ist es schwer, vor lauter Bäumen noch den Wald zu sehen. Also, finde die Worte, die dein Problem oder die Situation, die eine Entscheidung verlangt, auf den Punkt bringen.

Me-time Schritt 4: Realistische Entscheidungsoptionen sammeln

Es gibt viele Handlungsmöglichkeiten, aber es sollte weitestgehend realistisch sein.

Also, notiere alle validen Optionen und kennzeichne sie von A-Z.

Me-time Schritt 5: Et voilà, Entscheidung treffen

Jetzt gehts in die heiße Phase! Lese dir deine Optionen in Ruhe durch. Was fühlt sich am besten an? Höre hier besonders auf dein Bauchgefühl. Bei Schritt 4 hast du bereits deine Ratio eingeschaltet, jetzt geht es darum, dass deine Intuition auch zum Zuge kommt – und die ist gefühlsbasiert. Glücklich wirst du also nur mit einer Entscheidung, wo auch der Bauch ja sagt.

Me-time Schritt 6: Entscheidung umsetzen

Gratulation zu deiner Entscheidung! Plane nun, wann du sie in die Tat umsetzt. Hier kannst du wunderbar mit Affirmationen arbeiten, die dich in deiner Umsetzung unterstützen. 

In meinem nächsten Blogpost #2 verrate ich dir, wie das genau geht.

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Ätherische Öle Me-Time

Wie du ätherische Öle dazu nutzen kannst, erfolgreich mit Affirmationen zu arbeiten

Wusstest du, dass dem durchschnittlichen Mensch ca. 50.000 Gedanken täglich durch den Kopf gehen? Unsere Gedanken beeinflussen stark wie wir uns fühlen – darum ist es auch so wichtig, achtsam bei der Wahl der Gedanken zu sein, die du in deinem hübschen Köpfchen zulässt. Leichter gesagt als gedacht. 

“Was ist eigentlich eine Affirmation und wie finde ich meine?”

Eine Affirmation repräsentiert eine positive Haltung im Hinblick auf ein bestimmtes Ziel, beispielsweise der Umsetzung einer getroffenen Entscheidung, Ziele im Bereich Selbstliebe, Gesundheit oder Karriere usw. Du formulierst also in Gedanken ein Ziel zu einem bestimmten Thema, das als Affirmation lauten könnte: “Ich schaffe das” oder “Ich nehme mir Zeit für mich selbst”. Es gibt unendlich viele Affirmationen – wähle deine Affirmation so, dass sie sich richtig gut anfühlt. Sprich sie laut aus, und hör mal wie sie in deinen Ohren klingt. Spürst du Energie dabei? Das Einzige, worauf du achten solltest: dein Gehirn kann keine Verneinungen verarbeiten – eine Affirmation ist also immer eine positive Formulierung. “Ich vertraue nicht mehr auf die Meinungen anderer” ist also ein No-Go, stattdessen bitte: “Ich vertraue auf mich/meine Meinung”.

“Mein Tipps zur Anwendung von Affirmationen”

Nehme dir idealerweise morgens und abends eine Minute Zeit – gerne auch zusätzlich über den Tag hinweg – um deinen normalen Gedankenfluss zu stoppen und stattdessen auf deine Affirmation zu lenken. Setze dabei auch die Kraft der Visualisierung ein. Kreiere ein Bild, was zu deiner Affirmation passt. Atme tief und bewusst, während du dich dieser Vorstellung hingibst. Du kannst die Augen dabei geöffnet oder geschlossen halten, abhängig davon, was dir gerade lieber bist und wo du dich befindest. Nutz doch das nächste mal in der Schlange an der Supermarktkasse die Zeit, um dir deine Affirmation ins Bewusstsein zu rufen.

So, und was hat das ganze jetzt mit ätherischen Ölen zu tun?, fragst du dich jetzt vielleicht als aufmerksame Leserin 😉 

Ganz vereinfacht gesprochen wird durch das Riechen eines ätherischen Öls eine direkte Reaktion im limbischen System deines Gehirns ausgelöst. Dies ist auch zur Verarbeitung von Emotionen verantwortlich. Dein Gehirn ist dazu in der Lage, Gerüche an Erinnerungen und Emotionen zu koppeln. Die chemischen Moleküle eines ätherischen Öls können auf einer emotionalen Ebene direkte Reaktionen im Gehirn auslösen. Daher ist es wichtig, dass es sich wirklich um hundertprozentig reine ätherische Öle handelt, die nicht gestreckt sind. So sind sie am wirkungsvollsten. Ich nutze ausschließlich die Öle von doTerra. Wähle also ein für dich stimmiges ätherisches Öl, und rieche daran, während du dir deine kurzen Affirmationsauszeiten gönnst. Nach einer Weile wird dein Gehirn den Duft des Öls mit deiner Affirmation verbinden, und sie damit noch kraftvoller werden lassen.

Trage das Öl an besten immer bei dir, somit hast du es im richtigen Moment immer zur Hand.

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Me-Time

Wie du die Herbstzeit optimal für dich nutzen kannst

Es ist soweit- die Uhren wurden umgestellt, die Winterzeit hat offiziell begonnen. Die Tage werden kürzer, um 17h herrscht gefühlt schon die gleich-gehts-ab-ins-Bett-Stimmung. Halt stopp, was ist das denn bitte für eine Einstellung?! 

“Alles eine Sache des richtigen Blickwinkels”

Jeder Mensch spürt gerne warme Sonnenstrahlen auf seiner Haut und genießt laue Sommernächte. Wenn ich allerdings wollte, könnte ich mich auch über die drückende Hitze und die hohe Wespenpopulation im Sommer beschweren. Achte also auf den richtigen Fokus, alles im Leben hat immer zwei Seiten. Der Herbst ist meiner Ansicht nach eine wunderschöne Zeit, um wieder mehr den Fokus auf mich selbst zu richten. Gerade jetzt, im 2. Lockdown, wird dies einem im Grunde noch leichter gemacht. Gebe äußeren Umständen nicht die Macht, dich traurig, eingeengt oder sonst wie zu fühlen. Du sitzt am Steuer, mache dir das gerade jetzt vielleicht noch einmal bewusst.

“Drei Tipps, mit denen du glücklich durch den Herbst kommst”

  1. Wahrscheinlich verbringst du jetzt gerade mehr Zeit daheim. Wenn du im Home Office bist, besorge dir einen Diffuser und ätherische Öle, die dich mit ihren Düften bei der Arbeit unterstützen. Sei es für ein konzentriertes Arbeiten oder Motivation und einen wachen Geist. Ich nutze dafür die Produkte von doTerra wie du sicherlich schon weißt.  Zitrusöle wie Lemon, Wild Orange oder Grapefruit erhellen dich mit ihrem spritzigen Aroma, wohingegen ätherische Öle wie Rosmarin oder Weihrauch deine Konzentrationsfähigkeit unterstützen können. Also, auf ans achtsame Arbeiten!
  2. Nutze die Zeit daheim für Rituale der Selbstfürsorge, es ist also mal wieder me-time Alarm 🙂 Vielleicht wolltest du immer schonmal meditieren? Meditation ist wunderbar, um deinen Körper zu spüren, Stress vorzubeugen und deinen Geist zu stärken. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an (gratis) Angeboten für geführte Meditationen, falls du nicht genau weißt, wie du anfangen sollst, und dich die absolute Stille bei der Meditation vielleicht noch einschüchtert. Ich meditiere am liebsten morgens vor dem Frühstück, also bevor mein Tag richtig losgeht. Und wenn es nur für fünf Minuten ist, regelmäßiges Meditieren zahlt sich aus. Meditation ist ein idealer Moment, um ätherische Öle zu nutzen. Meine persönlichen Lieblinge sind Weihrauch und Geranie, aber das ist wirklich sehr individuell. Es gibt also kein richtig oder falsch.
  3. Zum Glücklichsein gehört nicht nur mentales, sondern auch das körperliche Wohlbefinden. Allerdings ist ja gerade der Umschwung von Sommer auf Herbst DIE prädestinierte Zeit für Erkältungen. Ich beuge gerne vor, in dem ich sowieso ausreichend Vitamine und Nährstoffe zu mir nehme, Sport treibe, Wechselduschen nehme und natürlich meine tollen Öle zum Immunsupport nutze. Innerlich nehme ich einige Öle in sogenannten Veggiecaps ein, die ich also nach meinem Rezept füllen kann und dann einfach mit etwas Wasser runterschlucke. Abends liebe ich es, vorm zu Bett gehen die  “schützende“ Mischung On Guard und Zimt unter meine Fußsohlen zu geben. Zimt hat den tollen Nebeneffekt, dass es die Durchblutung unterstützt. Da ich, wie vielleicht einige von euch auch, in den kalten Jahreszeiten quasi chronisch unter kalten Füßen leide, ist dies ein ziemlich guter Trick. Falls ihr den Geruch nicht mögt, einfach schnell Socken drüber ziehen 😉